BANGA

Zustand April 2013

1  /  1

Verkauf und Sanierung von einigen Kunststoffbungalows BANGA

Aufgrund Pamela Voigts langjährigen Arbeit als Architektin im Bereich des Bauens mit Kunststoffen, wurde sie von dem drohenden Abbau und somit der Entsorgung einer italienischen Feriensiedlung von insgesamt 26 Kunststoffbungalows namens BANGA unterrichtet. Die jetzigen Besitzer nutzen diese Bungalows seit nunmehr 10 Jahren nicht mehr und möchten sich endgültig von ihnen trennen. Diese Besitzer berichteten ihr von einer weiteren BANGA-Siedlung, ohne jedoch den genauen Ort zu kennen und nach kurzer Internetrecherche hat sie noch eine italienische Bungalowsiedlung mit 14 BANGAs gefunden.
 
Im April 2013 hat Pamela Voigt diese BANGAs besichtigt, dokumentiert und vermessen. Hat den Eigentümer gesprochen. Hat sich die Möglichkeiten der Zukunft dieser Bungalows durch den Kopf gehen lassen. Eine Firma unseres Vertrauens zu Sanierungskosten befragt.
 
Nun suchen wir nach Käufern für ein oder mehrere dieser originalen 1970er Raumzellen. Erst nach einer verbindlichen Zusage, können wir die Sicherung und Sanierung der BANGAs durchführen.
 

Objektbeschreibung

Der Faszination am minimalen Wohnen, einer einsamen Klausur, des Rückzugs aus dem Trubel des Alltags und Erholung mitten in der Natur waren auch Architekten und Designer der 1960/70er Jahre erlegen. Dank der neuen plastischen Werkstoffe, den Kunststoffen, ihrer freien Formbarkeit, Leichtigkeit und gerade auch ihrer Neuheit, entwickelten sie Raumzellen und Zweithäuser für den Urlaub oder dem Garten.
 
Das BANGA ist ein solches sehr kleines Ferienhaus mit insgesamt 8,1 qm Grundfläche. Es bietet Platz für bis zu vier Personen Dank zweier Doppelstockbetten, die tagsüber zu Sofas umgeklappt werden können. Ein kleines Bad mit Waschbecken, Dusche/ WC, eine kleine Küchenzeile mit Waschbecken und Boiler und zahlreiche integrierte Ablagen sichern einen angenehmen und sehr gut organisierten Aufenthalt. Der ursprüngliche Entwurf sah ein Vordach oder -zelt vor, um den privaten Raum zu vergrößern und einen Aufenthalt im Freien im Schutz des eigenen Hauses zu bieten.
 

Der Bungalow namens BANGA wurde von dem italienischen Entwickler und Designer Carlo Zappa entworfen und 1971 bis ca. 1980 von der Firma Bungalows International SRL, Mailand, produziert und verkauft. Die Außenhaut besteht aus einem im Verhältnis zu anderen Kunststoffbauten sehr dünnen Sandwich mit 2,5mm GFK Deckschichten und einem PUR-Schaumkern von 30mm. Dies sichert einen Mindestwärmeschutz. Auch der Innenausbau, die Trennwände und Möbel bestehen aus GFK. Die Fenster und die Abzugsöffnung in der Decke entsprechen der Anpassung an heiße Sommer. Sie sind im Verhältnis sehr klein, haben eine Verschattung, allerdings keine Dichtungen. Die BANGAs wurden komplett ausgestattet im Werk produziert und im Ganzen zum Standort gebracht. Dies laut dem Besitzer per Schiff und LKW.

Wer einen Banga selbst erleben und die Athmosphäre spüren möchte, dem sei "Villaggio Camping Punta Lunga" in Apulien, Italien empfohlen. Infos unter: www.puntalunga.it

 

Aktueller Zustand

Es sind keine Anzeichen von Ablösen der Deckschichten, also Zerstörung des Sandwichs oder der GFK-Laminate zu erkennen. Vorhandene Risse sind Folge von äußerer mechanischer Einwirkung bzw. falscher Belastung der Außenhaut während eines späteren Transportes. Aufgrund des langen Leerstandes und der aggressiven Meeresluft sind die Oberflächen angegriffen, jegliche Metalle korrodiert und vor allem die Auflager stark zerstört. Eine professionelle Sanierung ist somit unumgänglich.
 

Wer hat also Interesse an einem originalen kleinen, feinen, voll ausgestatteten Kunststoffbungalow, erbaut ab 1971?

Für Rückfragen steht Pamela Voigt gern zur Verfügung.